Den Markisenmotor passend einstellen

Viele Menschen haben auf ihrem Balkon oder über ihrer Terrasse eine Markise zur Beschattung installiert. Immer öfter greifen die Menschen dabei auf praktische Markisenmotoren zurück, welche entweder manuell, oder Zeitgesteuert die Markise entfalten und einziehen. Allerdings müssen diese Motoren nach dem Einbau erst einmal eingestellt und oftmals auch nach einiger Zeit nachgestellt werden. Schließlich möchte man so lange wie nur möglich Freude an seiner Markise erhalten und den Motor vor Überlastungen schützen.

Viele Motoren - gleiche Systeme

Egal ob Markisen oder Rolladen - das Prinzip der Motoren bleibt bei beiden Modellen vollkommen gleich. Der Motor treibt eine Rolle an, auf welcher das jeweilige Material aufgewickelt wird. Ist der Motor bereits verbaut, muss man sich keine Sorgen machen, baut man diesen selber ein, sollte man hierbei auf die richtige Ausrichtung von Motor und Rolle achten, damit die Wickelrichtung richtig ausgerichtet ist. Nun kann der Motor bereits manuell betrieben werden, sollte allerdings auch von Hand gestoppt werden, um eine Beschädigung der Markise zu vermeiden. Denn damit der Motor automatisch und vor allem zum richtigen Zeitpunkt stoppt, muss dieser exakt auf die Größe der Markise eingestellt werden.

Den Motor passend einstellen - die Anschlagspunkte bestimmen

Da die unterschiedlichen Motoren komplett unterschiedliche Systeme nutzen, kann man hier nicht allgemeingültige Wahrheiten schreiben. Besonders alte Motoren arbeiten oftmals mit einem mechanischen Widerstand, müssen also deutlich zeitintensiver eingestellt werden. Moderne Motoren hingegen können einfach über die Bedienanlage eingestellt werden und bieten so den größten möglichen Luxus. In der Regel verfügen die Bedienteile dieser Motoren sowohl über einen Hoch- und Runter- Schalter, als auch über eine Stoppfunktion. Hier sollte man zunächst herausfinden, über welche Tastenkombination sich ein Endzustand einstellen lässt. Oftmals ist dies das längere Drücken des jeweiligen Wahlschalters in Kombination mit dem "Stop-Knopf" Nun fährt man zunächst einmal die Markise soweit aus, dass sie angenehm gespannt ist, ohne vollkommen unter Spannung zu stehen. Betätigt man nun die entsprechenden Knöpfe, merkt sich der Motor diese Position als Endstellung und wird auch beim Ausfahren nicht weiter als zu dieser Position fahren. Ebenso sollte man nun umgekehrt verfahren und die Markise vollkommen einziehen lassen. An diesem Punkt ist die andere Schalterkombination zu betätigen, damit sich der Motor nun auch diese Position merkt. Nun agiert die Markisensteuerung nur noch zwischen diesen beiden Endpunkten. Somit kann die Markise nicht mehr durch den Motor beschädigt werden. Für eine Fachberatung geht man zum Markisen Shop.

Die Markise nachstellen

Nach einiger Zeit des Gebrauchs, werden Markisenbesitzer oftmals feststellen, das die getätigten Endpunkte nicht mehr vollkommen stimmig sind. Hier kann nun einfach nach der oben genannten Methode nachkorrigiert werden.